Konfliktmineralien
Wir fordern unsere Lieferanten auf, die Bestimmungen des US-amerikanischen Dodd-Frank Acts (DFA) von 2012 oder der EU-Konfliktmineralienverordnung ((EU) 2017/821) von 2021 einzuhalten. Diese verpflichten Unternehmen sicherzustellen, dass ihre Produkte keine sogenannten „3TG-Konfliktmineralien“ (Zinn, Tantal, Wolfram und Gold) enthalten, die bewaffnete Konflikte finanzieren oder aus Regionen mit Menschenrechtsverletzungen stammen. Gemeinsam mit unseren Kunden wollen wir für mehr Transparenz über die Herkunft dieser kritischen Rohstoffe in unseren Produkten sorgen.
Zusammengefasst verpflichten sich unsere Lieferanten von Produktionsmaterialien daher, auf Anfrage umfassende Informationen zu den Schmelzen und Minen in den Herkunftsländern der verwendeten Mineralien bereitzustellen – unter Verwendung des „Conflict Minerals Reporting Template“ (CMRT) der Responsible Minerals Initiative. Zu diesem Zweck ist der Lieferant verpflichtet, angemessene Nachweise darüber einzuholen, wo die von ihm eingesetzten Konfliktmineralien produziert wurden (Schmelze/Metallurgie) und auf Grundlage dieser Nachweise nachzuweisen, dass diese Mineralien nicht aus den angegebenen Ländern stammen oder dass sie aus Schrott bzw. Recycling gewonnen wurden. Die Nachweise können entweder direkt von der Schmelze/Metallurgie oder indirekt über Informationen aus der Lieferkette des Unternehmens stammen.